Mental Wellness-Wochen

Erholung für Körper, Geist und Seele

Sekundärprävention richtet sich an Personengruppen mit speziellen Risikokonstellationen, die bereits erste Anzeichen von krankhaften Entwicklungen zeigen (z. B. emotionale Erschöpfung, Leistungsminderung, Veränderungen des Schlafverhaltens oder Konsumverhalten psychotroper Substanzen), ohne bereits die Kriterien einer anerkannten medizinischen Diagnose zu erfüllen. Beispielhaft werden hier angeführt z. B. Menschen mit Mehrfachbelastungen (z. B. pflegende Angehörige, Burnout-Entwicklungen ohne Depression), ältere Menschen nach Verlusterfahrungen, Menschen nach belastenden Lebensereignissen oder akuter Traumatisierung (z. B. helfende Berufe, Einsatzkräfte). Die hier geplanten Interventionsmaßnahmen zielen darauf, die Folgen dieser Fehlbelastungen bzw. Fehlentwicklungen zu minimieren und dadurch die Manifestation konkreter Erkrankungen (z. B. depressive Störungen, Angststörungen, somatoforme Störungen oder stoffgebundene/nicht stoffgebundene Suchterkrankungen) zu verhindern.

Die Basismodule

Die Wahlmodule

Individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt

Als Wahlmodule werden Maßnahmen der Sekundärprävention für jene TeilnehmerInnen bezeichnet, die bereits erkennbare krankhafte Fehlentwicklungen bzw. beginnende Anzeichen von psychischen Symptomen zeigen, allerdings noch nicht akut erkrankt sind. Die TeilnehmerInnen können – je nach individuellem Beschwerdebild – einzelne Module in einer Woche auswählen.

Schlaf

Schließlich zählen auch die Schlafstörungen zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine Vielzahl von Erkrankungen (z. B. depressive Störungen, Demenzentwicklungen, chronische Schmerzsyndrome). Die Berücksichtigung chronobiologischer Erkenntnisse führt in der Folge zu einer Harmonisierung einer Vielzahl von körperlichen und seelischen Vorgängen und Funktionen (z. B. Hormonausschüttung, Verdauung, Schmerzverarbeitung, kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit). Die Erhaltung bzw. Verbesserung der Schlafqualität ist folglich ein wesentlicher Präventionsfaktor. Eine Reihe gesundheitspsychologischer Trainingsprogramme (z. B. Schlafhygiene-Training) konnte diese Effekte nachhaltig belegen (Backhaus et al. 2002, 2006).

Depressivität

Die typischen Symptome einer Depression wie gedrückte Stimmung, häufiges Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und ein verminderter Antrieb sind kein Schicksal. Sie sind gut behandelbar und durch verschiedenste Maßnahmen in den Griff zu bekommen.

Angst

Erschöpfung

Erschöpfung kann viele Gesichter haben. Von grippeähnlichen Symptomen über Herzbeschwerden bis hin zu Kurzatmigkeit reicht die Palette. Eine bewusste Regeneration und eine begleitende Auszeit können Schlüssel dafür sein, den Zustand zu überwinden und zu neuen Kräften zu kommen.

Sucht

Süchte sind eine schwerwiegende Krankheit, die eine entsprechende Behandlung erfordern. Dies umso mehr, da sie das Potenzial besitzen, eine nachhaltig schädigende Wirkung auf die Psyche und den Körper zu entfalten.

Somatisierung

Somatisierung und verwandte Störungen nennt man anhaltende körperliche Symptome, die ihre Ursachen in der Psyche haben. Die Schmerzen bzw. Probleme fühlen sich für die Betroffenen absolut real an, können aber an keiner „echten“ Diagnose festgemacht werden.