Ihre Private Auszeit

Mit kleinen Pausen schneller ans Ziel

Unter Primärprävention versteht man die Verhinderung von Krankheiten, bevor sie auftreten. Primärprävention versteht sich als lebensbegleitendes, langfristiges Maßnahmenbündel zur Erhaltung von Gesundheit. Das Spektrum an Maßnahmen reicht von Ernährungsberatung und Bewegungsschulung über allgemeine Stressbewältigung bis zu speziellen gesundheitspsychologischen Interventionen wie z. B. Entspannungstraining oder Konfliktmanagement.

Bausteine für ein ausgeglichenes Leben

Stressbewältigung

Zahlreiche Faktoren können die Wahrscheinlichkeit krankhafter Entwicklungen nach schwerwiegender Stressbelastung erhöhen oder reduzieren. Die Einordnung als Risiko- oder Schutzfaktor ist wechselseitig zu verstehen, je nach Vorliegen oder Fehlen einzelner Merkmale.

In Beziehung sein

Neben individuellen Faktoren spielt auch das soziale Umfeld eine entscheidende Rolle in der Bewältigung von schwerwiegenden Belastungssituationen. Der Begriff „Soziales Kapital“ bezeichnet jene Ressourcen, die aus den Beziehungen zwischen Individuen resultieren oder auch aus dem Eingebundensein von Menschen in Gruppen, Assoziationen, Gemeinschaften oder in ganze Gesellschaften. Die Förderung des sozialen Kapitals hat einen wesentlichen Einfluss auf psychische Gesundheit.

Selbstfürsorge

Bewegung bzw. körperliches Training gehört zu den etabliertesten Maßnahmen in der Gesundheitsförderung und Prävention chronischer Erkrankungen, insbesondere bei Herz- Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und psychischen Störungen.

Entspannung und Achtsamkeit

Zahlreiche Studien belegen, dass eine Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und der Körperwahrnehmung zu mehr körperlich-psychischer Ausgeglichenheit und höherer Belastbarkeit bei diversen psychosomatischen Beschwerden führen. Das Spektrum an Methoden reicht hier von Körperwahrnehmung und Atemtechniken über progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training .